Willkommen beim BikeBummler!
Ich liebe die Natur. Ich mag Fahrradfahren. Sowohl im Alltag, als auch auf Touren. Und ich liebe es, durch die Landschaft zu bummeln. Was liegt da näher, als alles zu verbinden. Also ein
Bummelant auf zwei Rädern
zu sein.
Vorab schon mal ein kleiner Hinweis: Dies hier ist kein reiner Fahrradtourenblog.
Wenn ich mich nämlich so beobachte, stelle ich fest, dass ich meine Fahrradtouren in erster Linie mache, um in der Natur zu sein. Nicht das wir uns missverstehen. Fahrradfahren macht Spaß. Bewegen, durchatmen, den Fahrtwind und die Sonne im Gesicht genießen.
Frei nach dem Motto:
Headin’ West (North-East-South) another Town another place, Headin’ West with the sunshine in my face.
Liedzeile aus ‚Headin‘ West’ by Tommy Webb
Nicht zu vergessen – die Stille. Hier meine ich die zivilisatorische Stille. Die Natur darf machen, was Natur halt so an Geräuschen macht:
- die Geräusche der Vögel; vom melodischem Zwitschern bis zum schrillen Gekreische eines Warnrufes
- die Geräusche des Windes; vom leichten Säuseln über die Felder bis zum lauten Rauschen in den Bäumen
- die Geräusche des Wassers: vom leichten Plätschern eines Baches bis zum brüllendem Tosen eines Wasserfalls.
Und dann geht die Fragerei im Kopf los:
- Was blüht denn da?
- Was fliegt den da?
- Was wächst denn da?
- Wer singt denn da?
- Was läuft, krabbelt, schwimmt, brummt, summt denn da?
- Welcher Baum oder welcher Strauch ist denn das?
Tausend Fragen. Und hier möchte ein paar Antworten geben.
Ihr seht also, hier gibt es nicht nur die Tourenbeschreibungen, sondern auch alles, was am Wegesrand so los ist. Und das ist mit Unterbrechungen verbunden. Alle Beobachtungen wollen natürlich dokumentiert sein. Es geht also von Motiv zu Motiv, von Beobachtung zu Beobachtung. Manche meinen auch, ich bummel so ein bisschen herum.
Anmerkungen zu den Touren
Meine bevorzugten Regionen sind Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit seinen Inseln.
Ich bin kein sogenannter „Kilometerfresser“. Mir fehlt jeglicher Ehrgeiz, besonders viele Kilometer in möglichst kurzer Zeit abzureißen. Das Fahrrad ist für mich kein Sportgerät, sondern lediglich das Mittel, um vom Startpunkt einer Tour zum Zielpunkt der Tour zu kommen.
Und aufgrund meines Alters und den gesundheitlichen Voraussetzungen auch gerne mit Elektrounterstützung.
Die Länge einer Tour bestimmt sich meist von ganz allein durch den Blick auf die Karte, das spezielle Vorhaben und vor allem von der Erreichbarkeit mit dem ÖPNV. Am wohlsten fühle ich mich bei einer Länge von etwa 50 – 60 Kilometern.
Da bleibt genug Zeit:
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nicht allzu früh aufstehen zu müssen
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zwischendurch mal ein Päusgen zu machen
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das Fernglas hochzureißen, um den 30.000sten Bussard beim Kreise ziehen zu beobachten
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quasi auf dem Hacken kehrt zu machen, um eine im Augenwinkel wahrgenommene Szenerie ausführlich zu betrachten und wahrscheinlich dann auch zu fotografieren (knipsen)
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ein Zwischenstudium der Karte einzulegen
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für viele Sachen mehr, die jeden Mitfahrer wahrscheinlich in die Verzweiflung treiben würden.
Eine perfekte Tour sieht für mich so aus:
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es lacht die „Liebe Warme“ (Sonne) vom Himmel
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ich habe Rückenwind (eigentlich reicht mir schon, keinen großen Gegenwind zu haben)
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die Strecke ist nicht zu bergig
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die Fahrtrichtung ist richtig gewählt (die lange Steigung ist in der Gegenrichtung)
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ich finde schöne Stellen für eine Pause (vorzugsweise mit einer Bank)
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ich sehe unterwegs viele Greifvögel
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der Zug auf der Rückfahrt ist nicht zu voll
So, nun genug der Vorstellung. Ich wünsche meinen Leser*innen und mir viel Spaß hier.